Das Ensemble kleinformat hat sich der Abbildung von großer Klangwelt in minimaler Besetzung verschrieben. Die Neuinstrumentierungen lassen auf faszinierende Weise Neues im Bekannten entdecken. Die Musik wird transparent, es werden Dinge hörbar, die in der Klangmasse eines großen Orchesters leicht untergehen. Mit viel Spielfreude zaubern die Musiker heitere und virtouse Kammermusik, Opernausschnitte und Sinfonien auf die Bühne. Neu entstanden sind 3 Mini-Opern in Zusammenarbeit mit Andreas Hillger. Programme Bravo, Signore Mozart Teil 1 und 2 Bravo, Signore Haydn Bravo, Signore Beethoven Opern Idomeneo von Wolfgang Amadeus Mozart Fassung für 2 Sänger, 1 Schauspieler und kleinformat Neue Textfassung: Andreas Hillger Die Masken des Casanova Musik Wolfgang Amadeus Mozart (Don Giovanni) 2 Sänger, 1 Schauspieler und kleinformat Text Andreas Hillger Rossinis Rosinen Musik Giacchomo Rossini und Gaetano Donizetti 3 Sänger, 1 Schauspieler und kleinformat Text Andreas Hillger
Mit Anna Feith verbindet mich eine jahrelange Zusammenarbeit. Gerade der Zusammenklang der historischen Instrumente mit Gesang bietet völlig neue Facetten für die Stimme. Die Sängerin steht dabei niemals in Konkurrenz zum Klavier, sondern ist stets eingebettet in dessen Klang. Dafür nutze ich, je nach Repertoire, die Hammerflügel von Melchior Guante (1795) und Conrad Graf (1828) sowie den Tangentenflügel von Christoph Friedrich Schmahl (1790) Lieder von Wolfgang Amadeus Mozart, Franz Xaver Sterkel, Joseph Martin Kraus, Joseph Haydn, Ludwig van Beethoven, Felix Mendelssohn-Bartholdy, Robert Schumann, Fanny Hensel, Josephine Lang, Louise Adolphe Le Beau, Ethel Smythe, Ausschnitte aus Oratorien, Kantaten und Opern von J. S. Bach, G. F. Händel, W. A. Mozart
Mit dem international bekannten Tenor verbindet mich eine langjährige Zusammenarbeit. Unsere gemeinsame Leidenschaft gilt dem Liedschaffen von Franz Xaver Sterkel und Joseph Martin Kraus, wo wir aus beider gesamter Werkverzeichnis schöpfen. Aber natürlich haben wir uns vieles aus der Zeit der Bach-Söhne über Mozart, Beethoven, Schubert bis zu Mendelssohn erarbeitet. Gespielt wird dabei aus einem Hammerflügel der entsprechenden Epoche
Katharina Schneider, mit der jungen Sopranistin bin ich schon seit Kindertagen verbunden. Sie stammt ebenfalls aus Miltenberg und ich habe sie schon vor ihrem Studium für Projekte im Claviersalon engagiert. Ihre reine und äußerst berührende Stimme ist dabei besonders geeignet für die empfindsame Epoche mit Liedern von Reichardt, Zelter, Sterkel und Kraus.
Clavierquartett 4Amadea. Das neu gegründete Clavierquartett mit den Geigerinnen Julia Scheerer und Anna Kaiser (bei Bedarf auch an der Bratsche) und Inka Döring ist auch ein Herzensprojekt. Gerade die Quartette bieten so viel Klangzauber und sind immer auch eine Vorstufe der großen Klavierkonzerte. Das Repertoire reicht da von Schobert, Krommer, CPE Bach, JC Bach, Hoffmeister, Beethoven bis Schubert.
Die Kammermusik mit Luise Enzian verspricht ein einzigartiges Klangerlebnis: das Zusammenspiel von Flügel und Harfe war in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts sehr beliebt, ist heute aber praktisch ausgestorben – einfach weil die Instrumente nicht mehr existieren. Mit dem Tangentenflügel von Christoph Friedrich Schmahl und einer histori- schen Harfe, die dem Pariser Harfenlehrer von Marie Antoinette gehört hat, kann diese Klangkultur zurückerobert werden. Werke von Johann Baptist Krumpholz, Jan Ladislaus Dussek, Wolfgang Amadeus Mozart werden zu hören sein.
Anna Kaiser, die Frankfurter Geigerin ist atemberaubend auf der Violine und der Bratsche und hat ein großes Gespür für den Klang und die Agogik der historische informierten Spielweise. In diesem Jahr werden wir einige Beethoven-Sonaten spielen, quasi als Eröffnung des großen Beethoven-Jahres 2027.
Das Programm „Schubert extended“ eröffnet neue klangliche Wege der Schubert-Interpretation. Die Sonate G-Dur D 894 steht dabei im Mittelpunkt und wird mit Percussion-Improvisationen erweitert, Lieder in einer Fassung für Marimbaphon und Hammerflügel ergänzen das Programm
Katrin Klose, mit der Komponistin habe ich eine Partnerin gefunden, die meinem Wunsch, neue Werke für den Hammerflügel zu schreiben ebenso entbrannt ist, wie ich. Unsere erste Zusammenarbeit gipfelt gleich in der Veröffentlichung der CD „zwischen//zeiten“, die im Frühjahr 2026 auf den Markt kommen wird. In einigen Release-Konzerten ist das Programm dann live zu erleben. More will follow ;)
Mit meiner Schwester Astrid Ackermann habe ich drei große Stadt-Portraits entwickelt. Zum einen entstand 2021 BIOTOPE – ein Portrait unserer Heimatstadt Miltenberg mit Bildern und Interviews von außergewöhnlichen Menschen. Für 2026 ist die große Ausstellung TRIOTOPE in den Museen der Stadt Miltenberg geplant. Zu den Bildern aus Miltenberg gesellen sich die Stadt-Portraits unserer Partnerstädte Duchcov/Tschechien und Arnouville/Frankreich. In einer dreijährigen Recherche-Arbeit haben wir Menschen und Landschaften erlebt und diese in unserer Portrait-Reihe festgehalten. Zusehen ist dabei unserer ganz eigene Sicht auf das Verbindende und das Unterschiedliche.
Janina Agnes, die bekannte Schauspielerin habe ich für mein Kinderstück „Die Mozartkugel“ engagiert. Wir haben zusammen dieses Mitmach-Stück für Kinder geschrieben und es erzählt die Geschichte des Wunderkindes Mozart genauso wie die Geschichte des Klaviers. Janina spielt dabei den Wolferl in einer höchst amüsanten Rolle und ich agiere als ….. „Pianistin“
Mozart, das Musikgenie, ist zurück – und muss erschreckend feststellen, dass sein
Starkult vorbei ist! Noch schlimmer: Sein schönes Gesicht ist auf einer Süßigkeit –
der MOZARTKUGEL!
Wird es ihm mithilfe der Kinder gelingen, wieder zu altem Ruhm und Glanz zurückzukehren?
Vielleicht als Popstar? Denn ein Genie bleibt ein Genie – oder nicht?!
Kindermusiktheater für alle von 6–99 Jahren.
Die Bayerische Weihnacht mit meiner Zither Und jedes Jahr gibt es die Bayerische Weihnacht mit der virtousen Psalterio-Spielerin Margit Übellacker, die für unser weihnachtliches Projekt ihr alpenländisches Hackbrett auspackt. Im Trio mit Katharina Schneider (Sopran) musizieren wir Volksmusik aus den Bergen
Gerade im Hinblick auf das Publikum ist es bereichernd, mit anderen Genres zusammenzuarbeiten. Die Tänzerin Judith Nagel hat mehrere Stücke zu Klaviermusik choreographiert: „Fanny und Felix“, „Halle 9“ und zuletzt „verSchweigen“.
Der Grimme-Preisträger Siemen Rühaak konzipierte zusammen mit mir die szenisch-musikalische Lesung „Beethovens unsterbliche Geliebte – so nah, so weit…“ Darin zeigt sich der Meister von einer sehr privaten und zugleich romantischen Seite. Siemen Rühaaks charismatische Stimme wird von Passagen aus Beethovens Klaviersonaten umrahmt.
Mit dem Dessauer Autor sind mehrere literarisch-musikalische Programme entstanden: „Blendwerk“ – Der barocke Augenarzt John Taylor lebte im „Zeitalter der Quacksalber“ wie ein heutiger Popstar und schrieb mit seinen schrecklichen Methoden aus Versehen auch Musikgeschichte: Mit einer schwarzen, von Rappen gezogenen Kutsche bereiste der englische Mediziner ganz Europa und spielte eine tragische Rolle im Leben von Johann Sebastian Bach und von Georg Friedrich Händel. Mit Musik von Bach und Händel. „Wir Wunderkinder. Das Schicksal der Emilie Basedow“ - Emilies Lebenslauf ist ein trauriges Beispiel für das Schicksal von Wunderkindern im 18. Jahrhundert: Als Tochter des Pädagogen Johann Bernhard Basedow 1769 in Altona geboren, diente sie ihrem Vater schon früh als Paradebeispiel für den Erfolg seiner Erziehungsmethoden. Doch anders als der nur wenige Jahre ältere Mozart konnte das Mädchen aus seiner Begabung kein Kapital schlagen. Ein fiktiver Monolog Emilies – verknüpft mit den „Wunderkind-Sonaten“ ihres glücklicheren Zeitgenossen. Besonders intensiv gestaltet sich in den letzten Jahren die Zusammenarbeit in Verbindung mit kleinformat. Neben einer Kurz-Fassung der Mozart’schen Oper „Idomeneo“ mit einer neuen Text-Fassung in Reimform, mit der Schauspieler Frank Roder die die Geschichte rezitativisch vorantreibt, entstand das Pasticcio „Die Masken des Casanova“, das mit dem Darsteller Siemen Rühaak zum Casanova-Jahr 2025 aufgeführt wurde. Die neueste Produktion trägt den Titel „Rossinis Rosinen – das Gastmahl des Gioacchino“. Rossini war nicht nur ein begnadeter Opern-Komponist, sondern auch ein großer Genießer. Mit seinen beliebtesten Arien und passenden Rezepten richtet das Ensemble kleinformat 2026 ein musikalisch-kulinarisches Festmahl an, das höchsten Genuss verspricht.
Die Musik spielt in Goethes ‚Werther‘ eine bedeutende Rolle: Von Homer als Werthers „Wiegengesang“ über das sommerliche Tanzvergnügen bis zu Lottes Lieblingslied. Die „einfache Melodie, die sie auf dem Klaviere spielet mit der Kraft eines Engels, so simpel und so geistvoll“, offenbart dem Liebenden das Geheimnis der Verbindung zweier „gleichgestimmter“ Seelen. Aber von welcher Musik ist in dem Roman überhaupt die Rede? Was spielte man 1774? Von der Musikwissenschaft wird diese Zeit meist vernachlässigt. Schade! Denn hier verbergen sich seltene Schätze. Zu erleben ist ein Gesprächskonzert mit Lesungen und Zitaten aus Goethes Roman, mit den passenden Erklärungen und Musikstücken und mit der Wiederentdeckung einer weitgehend vergessenen, aber faszinierenden musikalischen Epoche. „Kein Wort von der Zauberkraft der alten Musik ist mir unwahrscheinlich“, sagt Werther. Und das gilt damals wie heute.